SPD Landesvorsitzende Serpil Midyatli für mehr Klimaschutz

Serpil Midyatli (SPD Schleswig-Holstein) am Freitag, 22. März 2019, im Statt-Café in Kiel Bild: Thomas Eisenkrätzer

Die SPD Landesvorsitzende Serpil Midyatli setzt sich für mehr Klimaschutz ein. Während die Jamaika-Parteien (CDU; FDP; Grüne) in Schleswig-Holstein den Klimaschutz verschlafen – der Ausbau der Windenergie ist zum Erliegen gekommen, Förderung von Photovoltaik findet nicht statt und die Landwirtschaft wird gar nicht betrachtet – macht die SPD-Landesvorsitzende innovative Vorschläge. Ihr Vorschlag, die Rinder-und Schweinehaltung in Schleswig-Holstein zu begrenzen, ist zielführend. Wie sollen die Klimaziele in der Landwirtschaft denn sonst erreicht werden? Die Klimaaussitzer in CDU und FDP und gelehrigen Schüler von Herrn Trump sehen nun die Landwirte diffamiert und die Ernährungsgrundlage der Bevölkerung gefährdet. Dabei sagt die SPD-Landesvorsitzende (KN 10.11.2020): „Einigen Landwirten wird das vermutlich nicht gefallen, anderen aber schon.Viele sehen auch, dass die Produktion von immer mehr Fleisch zu immer niedrigeren Preisen ein Irrweg ist. Die wollen einen neuen Weg gemeinsam gehen, und dabei bekommen sie auch Unterstützung. Wir brauchen mit Blick auf das Klima und das Tierwohl Klasse statt Masse.“ Die Klimaziele in der Landwirtschaft sind aber nur zu erreichen, wenn die Weichen auf Europa- und Bundesebene richtig gestellt werden. Die CDU ist gerade dabei, das zu vermasseln. In Brüssel werden jetzt die Weichen für die Agrarpolitik für die nächsten 7 Jahre gestellt.

Die Umweltgruppe der Kaltenkirchener SPD wird sich übrigens in der nächsten Zeit schwerpunktmäßig mit den Themen Flächenverbrauch und Fahrradverkehr befassen. Unterstützer sind willkommen.